Die GFLplus an der GAZ am 31.8./1./2.9.2012 (Halle 1):

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Der neueste GFL-Newsletter:

GFL-Newsletter 3/2012

Frühere Ausgaben


GFLplus-Infos zu den Gemeindewahlen 2012: hier klicken


05.06.2012, 20.00, "Kreuz":

Offene GFL-Vorstandssitzung

Auch (Noch-)Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen! Interessierte erhalten Traktandenliste und allfällige Sitzungsunterlagen beim GFL-Präsidenten.


Und ausserdem immer noch aktuell, wichtig und nötig:

Zwei grüne Initiativen zum Unterschreiben!

(Unterschriften bitte einsenden an: GFL, 3052 Zollikofen)

Atomausstieg - ja klar!

Weitere Informationen und Unterschriften-Sammelbogen zur Volksinitiative "für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie"

Bitte senden Sie Ihre Unterschriften an die GFL Zollikofen, 3052 Zollikofen. Besten Dank!

Das neue Wirtschaftswunder.

Echt grün. Echt stark.

Unterschreiben bitte auch Sie

die Volksinitiative für eine grüne Wirtschaft

Weitere Informationen

Bitte senden Sie Ihre Unterschrift an die GFL Zollikofen, 3052 Zollikofen. Besten Dank!


Testen Sie Ihren ökologischen Fussabdruck!


Lesenswert dazu: Bericht im "Beobachter Natur"



Herzlich willkommen bei der GFL (Grüne Freie Liste) Zollikofen

GFL Zollikofen - jetzt auch auf: facebook.com/GFLZollikofen 



GFL-Wahlempfehlung: Mirjam Veglio
 soll Gemeindepräsidentin werden

Die GFL empfiehlt für die Gemeindewahlen vom 25. November einhellig, Gemeinderätin Mirjam Veglio (SP) zur Gemeindepräsidentin zu wählen. Die Mitgliederversammlung hat diese Wahlempfehlung nach dem "grünen Hearing" beschlossen, in dem auch Gegenkandidat Daniel Bichsel (SVP) befragt worden war. Was die beiden Kandidierenden auf zwölf heisse grüne Fragen geantwortet haben, kann hier nachgelesen werden.

Die GFL-Stellungnahme im Wortlaut

Die Antworten der Kandidierenden auf 12 heisse grüne Fragen


GFL und Grünliberale ziehen
gemeinsam in Gemeindewahlen

GFLplus - Grüne Freie Liste und Grünliberale (glp): So wird die Liste heissen, mit der die seit bald 25 Jahren aktive GFL Zollikofen und ortsansässige Mitglieder der Grünliberalen Partei gemeinsam in die Wahlen ziehen werden. Gemäss guter alter GFL-Tradition werden auf der gleichen Liste auch parteilose Frauen und Männer kandidieren. Gemeinsam ist allen Kandidierenden auf der Liste GFLplus der Respekt vor Mensch und Natur,  die Sorge um ein friedliches und faires Zusammenleben, der beherzte Einsatz für Lebensqualität und Umweltschutz. Zurzeit ist die Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten im vollem Gange. Wer sich für eine Kandidatur interessiert oder den grünen Schulterschluss GFLplus anderweitig unterstützen möchte, möge sich beim GFL-Präsidenten melden, oder auch bei Christian Leu, Vorstandsmitglied glp Mittelland-Nord.

Bericht im BUND, 27.4.2012

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Mehr als 1600 Amphibien gerettet: Herzlichen Dank!

Unermüdlich und mit viel Herzblut haben grosse und kleine Helferinnen und Helfer diesen Frühling mehr als 1600 Frösche, Kröten und Molche auf dem Weg zu ihrem Laichplatz (und zurück) sicher über die Kirchlindachstrasse getragen. Ohne diesen Einsatz hätten viele dieser Amphibien den gefährlichen Weg nicht überlebt. An der Aktion beteiligte sich auch eine Schulklasse der Sekstufe. Patrick Haldimann und Jean Pierre Rosat sorgten für die perfekte Organisation.


Dankeschön für euren grossartigen Freiwilligen-Einsatz - ihr seid Vorbilder!

Marceline Stettler, GFL-Fraktionspräsidentin, Vizepräsidentin des Grossen Gemeinderats (GGR)


Neues Alterszentrum - so nicht!

Der Grosse Gemeinderat (GGR) hat an seiner letzten Sitzung mit einer Änderung des Baureglements die Zonenvorschriften für das Areal des geplanten Alterszentrums beschlossen. Die GFL hat etwas strengere Vorgaben für die Energieversorgung beantragt, fand damit aber bei der grossen  Mehrheit kein Gehör. Somit bleibt die GFL-Einsprache gegen das Alterszentrum hängig. Und der Kanton wird entscheiden müssen, ob eine private Bauherrschaft weniger strenge Anforderungen erfüllen muss als die öffentliche Hand, wenn es um ein teilweise mit staatlichen Geldern finanziertes Bauvorhaben für eine öffentliche Aufgabe geht.

Das Gemeindehaus wenigstens sanieren

Weil es aus energetischen und anderen Gründen die zukunftsträchtigere Lösung gewesen wäre, hat die GFL-Fraktion den vorgeschlagenen Minergie-P-Neubau für die Gemeindeverwaltung befürwortet. Nachdem eine knappe Mehrheit des GGR aber eine Sanierungsvariante vorgezogen hat, stimmte die GFL-Fraktion auch dem Sanierungsprojekt nach Minergie-Standard zu.

Bericht im BUND, 26.4.2012

Ausführlichere Informationen: siehe Politik / Berichte aus dem GGR


Junge Grüne der Schweiz haben in Zollikofen getagt

Am Wochenende vom 16. April haben die Jungen Grünen der Schweiz in Zollikofen ihre Delegiertenversammlung abgehalten. Am Samstag haben sie in Oberburg den Bewerberinnen und Bewerbern fürs grüne Parteipräsidium auf den Zahn gefühlt. Und sie besichtigten dort die Jenni Solar-Energietechnik AG. Am Sonntag wurden im Pfadiheim Grauholz an der Aare in Zollikofen die Parolen für die nächste Volksabstimmung gefasst. Wir "alten" Grünen von Zollikofen haben uns sehr gefreut über den jungen grünen Besuch und wünschen den Jungen Grünen weiterhin viel Kreativität und Elan!

Bruno Vanoni, Präsident GFL Zollikofen

PS: Und wir hoffen, dass einheimische Junge Grüne wie z.B. David Zurflüh unsere Listen für die Gemeindewahlen vom kommenden November verstärken werden! Interessierte melden sich bitte beim GFL-Präsidenten!


Kröten, Fröschen, Molchen... droht der Strassentod: Mithelfende gefunden!

Seit dem 12. März sind Abend für Abend bis zu 15 Freiwillige, darunter auch Kinder, an der Kirchlindachstrasse im Einsatz, um Kröten, Frösche und Molche vor dem Überfahrenwerden zu bewahren. Dafür sei den Helferinnen und Helfern an dieser Stelle herzlich gedankt! Die Amphibienwanderung aus dem Buchsiwald über die Kirchlindachstrasse zum Teich beim EHB (und wieder zurück) dauert in diesen Tagen noch an. Wer sich einen oder mehrere Abende für einen Einsatz reservieren kann, trage sich bitte in die doodle-Umfrage ein und melde seine Mail-Adresse (oder andere Kontaktdaten) an den GFL-Präsidenten.

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Zufallsentscheid im GGR für neues, problematisches Schulführungs-Modell

Keine zwei Jahre nach dem Erlass eines neuen Schulreglements hat das Gemeindeparlament die Schulorganisation in Zollikofen schon wieder umgekrempelt: Mit 17 gegen 16 Stimmen hat der Grosse Gemeinderat (GGR) an seiner letzten Sitzung (21.3.2012)  in der Gemeindeverwaltung eine "Abteilungsleitung Bildung" beschlossen, die künftig die Schulleitungen führen und die Gesamtschulleitungskonferenz leiten soll. Gegen diese Kompetenzverschiebung weg von der demokratisch gewählten Schulkommission hin zur einer einzigen Person in der Verwaltung hat sich die GFL seit Jahren gewehrt. Auch SP, CVP, EVP und FdU hatten sich im Vorfeld für die Beibehaltung der bewährten Kompetenzordnung ausgesprochen. Doch weil vier GGR-Mitglieder aus dieser breiten Allianz krankheits- und berufsbedingt  der Abstimmung fernbleiben mussten und ein SP-Vertreter mit dem FDP/SVP-Block stimmte, konnte sich der nur von FDP und SVP unterstützte Gemeinderat mit seinem Antrag in Richtung "Schuldirektion" bzw. "Schul-CEO" durchsetzen - was jährliche Mehrkosten von rund 36'720 Franken verursacht.

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Eine Rarität: Kulturzentrum Zollikofen - überparteilich postuliert!

Es gibt politische Vorstösse von links, von rechts oder solche aus der Mitte. Ein Postulat, das von Mitgliedern aller Fraktionen unterzeichnet wird, ist eher eine Rarität. An der letzten Sitzung des Grossen Gemeinderats (GGR) wurde eine derartige Rarität eingereicht. Das überparteiliche Postulat, das aus der GFL angestossen wurde, fordert den Gemeinderat  auf, die Möglichkeit für ein Kulturzentrum auf dem ehemaligen Cellwar-Areal zu prüfen.
Auf dem Gelände an der Bernstrasse wird das neue Alterszentrum entstehen. Die blaue Halle (heutiges Kufazoo) wird aber nicht abgerissen, sondern saniert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sehen an diesem Standort die rare Chance für ein Kulturzentrum, in dem z. B. die mit Platzproblemen kämpfende Gemeindebibliothek, die Musikschule und weitere, auch gemeindeunabhängige Institutionen unter einem Dach untergebracht werden könnten -  eine Rarität über Zollikofen hinaus!
Marceline Stettler, GGR-Mitglied

Überparteiliches Postulat "Kulturzentrum Zollikofen" im Wortlaut


Bericht aus dem Gemeindeparlament:

Mehr Lohn fürs Gemeindepräsidium

Der Grosse Gemeinderat (GGR) hat an seiner Sitzung vom 22.2.2012 der Erhöhung des Lohns für das künftige Gemeindepräsidium um 1000 Franken pro Monat grossmehrheitlich zugestimmt. Der Gegenvorschlag der GFL, der einen leicht tieferen Anfangslohn als heute (164'700 Franken) gebracht, aber nach vier Jahren Amtszeit auch Lohnerhöhungen ermöglicht hätte, fand bei den andern Fraktionen kein Gehör. Weitere Informationen, auch über anderweitig reduzierte Mehrausgaben, über umstrittene Kommissionen und ihre Wahlbehörde, über vorbildliche (Energie-)Vorschriften für die "Lättere"-Überbauung sowie über die Sanierung der Schulhausstrasse und die Pflanzung einer Baumreihe  in der Rubrik Politik/Bericht aus dem GGR.

Bericht in der Berner Zeitung vom 23.2.2012


Bessere Bauvorschriften fürs Alterszentrum-Areal verlangt

Die GFL Zollikofen hat fristgerecht Einsprache gegen die vorgeschlagenen Bauvorschriften für die Planungszone Bernstrasse/Kreuz-Nord erhoben. Auf diesem Areal soll das private Alterszentrum gebaut werden, das  in den nächsten Jahren das bestehende Betagtenheim ersetzen soll. Die GFL will mit ihrer Einsprache einerseits erreichen, dass die Umgebung der Neubauten naturnah gestaltet wird – ganz im Sinne des öffentlich „gut nutzbaren Grünraums“, der dem Stimmvolk im Juni 2010 in der Abstimmungsbotschaft versprochen wurde. Zum andern soll für das quasi-öffentliche Alterszentrum eine vorbildliche Energieversorgung vorgeschrieben werden – ausgehend von den kantonalen Vorgaben, die für öffentliche Neubauten gelten und von privaten Bauherrschaften andernorts freiwillig erfüllt werden.

Wortlaut der Einsprache

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Reorganisation 2013: Demokratische Mitsprache stärken statt abschaffen!

Die GFL Zollikofen hat in ihrer Stellungnahme zu den Vorschlägen des Gemeinderates für eine Behörden- und Verwaltungs(re)organisation 2013 einige Einwände erhoben: Die GFL wendet sich dagegen, dass durch die angestrebte Vereinfachung und Professionalisierung von Abläufen bewährte demokratische Mitspracherechte der Bevölkerung (via Gemeindeparlament und Kommissionen) geschmälert werden sollen. Sie ist auch gegen die Einsetzung einer Art "Schuldirektion" bzw. "Schul-CEO" in der Verwaltung und äussert sich auch kritisch zur vorgeschlagenen Erhöhung der Entlöhnung des künftigen Gemeindepräsidenten bzw. der künfigen Gemeindepräsidentin.

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Schulstunden und Buslinien auch in Zollikofen streichen?

In der Wintersession 2011 hat der Grosse Rat über die Folgen der Steuersenkungspolitik beraten, welche die bürgerliche Mehrheit in den letzten Jahren durchgesetzt hat: Die Ausgaben des Kantons müssen um mehr als eine Viertelmilliarde gekürzt werden. Dazu sieht sich die Kantonsregierung nun gezwungen, alle Schülerinnen und Schüler von der 2. bis zur 6. Klasse weniger lang unterrichten zu lassen. Und nicht weniger als 30 Buslinien sind in Gefahr.

Diese so genannten Sparmassnahmen treffen auch die Schulen und das öffentliche Verkehrsangebot von Zollikofen: Auf der Streichliste stehen die Buslinien nach Münchenbuchsee und Kirchlindach sowie die Linie 33 von Worblaufen via Unterzollikofen nach Bremgarten, die gemäss einem hängigen Vorstoss im Gemeindeparlament gescheiter ausgebaut werden sollte. Bereits Mitte September hat die GFL den Gemeinderat aufgefordert, sich bei den Grossräten und in der Öffentlichkeit gegen solche Sparpläne einzusetzen. Die Antwort auf den entsprechenden GFL-Vorstoss im Gemeindeparlament steht noch aus, soll aber in der Januar-Sitzung des GGR behandelt werden.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger können aber auch selber Gegensteuer geben, indem sie in der bevorstehenden Volksabstimmung nein stimmen zum so genannten Volksvorschlag für eine massive Senkung der Motorfahrzeugsteuern.

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Immer noch Aktuelles aus unserem Archiv:


Teilerfolg für die GFL im Einsatz für die Feuerwehr: Budget aufgestockt 

In Zollikofen kann doch schon dieses Jahr über die Anschaffung eines neuen Pikettfahrzeuges entschieden werden: Nachdem die GFL einen entsprechenden Antrag für die Budgetdebatte des Gemeindeparlaments angekündigt hatte, ist der Gemeinderat über die Bücher gegangen und hat seinen ursprünglichen Kürzungsantrag fallengelassen. Das Gemeindeparlament hat am 19.10.2011 denn ohne Gegenstimmen das Budget 2012 um 60'000 Franken erhöht, damit bei einem Kauf eines neuen Pikettfahrzeuges im Jahr 2012 auch die nötigen Abschreibungen möglich sind.

An einer zweiten Kürzung des Feuerwehrbudgets hat der Gemeinderat hingegen festgehalten, und die Mehrheit des Grossen Gemeinderats ist ihm gefolgt - obwohl sich die GFL, unterstützt von CVP und FdU auch hier für die Anliegen der Feuerwehr stark machte. Weitere Informationen




Ökostrom statt Atomstrom: Zollikofen geht mit dem guten Beispiel voran

Die Gemeinde Zollikofen wird ihren Strombedarf für die gemeindeeigenen Gebäude, die Schulen und die Strassenbeleuchtung künftig vollumfänglich mit Ökostrom decken und auf Atomstrom verzichten. Dies hat das Gemeindeparlament, der GGR, dank einer GFL-Motion von Peter Kofel an der Sitzung vom 14.9.2010 beschlossen.

Keinen Erfolg hatte die GFL mit ihren andern Anliegen, die Christoph Merkli (GFL) vorbrachte: mehr Schutz, Entwickung und Aufwertung der Landschaft, mehr Transparenz in Sachen Kommissionen.  Wegen der drohenden Abstriche bei der Bildung und bei Buslinien hat die GFL-Fraktion eine Interpellation zu den auch Zollikofen treffenden Folgen der Steuersenkungspolitik der bürgerlichen Mehrheit im Grossen Rat eingereicht.

Weitere Informationen: Bericht aus dem GGR / Vorstösse




Grüne Ideen fürs Stromsparen sind der Mehrheit nicht grün

Mit einem Postulat will eine Partei den Gemeinderat beauftragen, eine Idee, die sie hat, zu prüfen. So in der letzten Sitzung des Grossen Gemeinderates (GGR). Die Idee war, dass die Gemeinde Strom sparen und erneuerbare Energien verstärkt fördern soll, zum Beispiel durch die Verbilligung von stromsparenden Heizungs-Umwälzpumpen, durch teilweises Ausschalten von Strassenlaternen in der Nacht oder durch zinslose Darlehen für Solaranlagen auf Dächern.

Der Gemeinderat sagt aber, er mache schon viel für das Stromsparen, und will die Ideen nicht näher prüfen. Dies, obwohl die Gemeinde das angestrebte Gold-Label als Energiestadt ohne zusätzliche Massnahmen nie erreichen wird.

Auch die CVP findet, das Postulat sei nicht nötig, obwohl ihre eigene Bundesrätin, Doris Leuthard, keine neuen AKW bauen will und darum sagt, man müsse mehr Strom sparen und die erneuerbaren Energien fördern. Und obwohl es ein CVP-Gemeinderat war, der Zollikofen 2002 zur Energiestadt gemacht hat.

Die SVP sagt, die Denkmalpflege sei gegen Solarpanels auf den Dächern und lege den Hauseigentümern bei Bewilligungen Steine in den Weg. Und auch auf die Gebäude des Inforama Rütti habe der Kanton keine Solaranlagen gebaut. Daher ist die SVP gegen das Postulat, obwohl ihre Argumente ja genau für das Postulat sprechen.

In eine noch tiefere Schublade greift der FDP-Vertreter, indem er sagt, die vorgebrachten Ideen zum Sparen von Strom seien reiner Wahlkampf, zumal es dazu schon andere Postulate gegeben habe und das vorliegende nur das Stromsparen betreffe und nicht auch andere Energieformen.

CVP, SVP und FDP finden aber dennoch, dass sie Strom sparen ganz wichtig finden. Nur dann offenbar nicht, wenn Ideen dafür von der GFL kommen. Das Postulat ist denn auch am 24.8.2011 im Gemeindeparlament abgelehnt worden.

Verstehe dies, wer will! Ich jedenfalls bin gespannt, wie die bürgerlichen Parteien und deren Vertretung im Gemeinderat den Strom, der durch den Wegfall der Atomkraftwerke wegfallen wird, ersetzen oder einsparen wollen. An ihrer Stelle würde ich lieber heute als morgen damit beginnen.

Christoph Merkli, Mitglied GGR




Weg vom Atomstrom: Nutzen auch Sie die günstige Gelegenheit!

So günstig wie jetzt war die Gelegenheit wohl noch nie, vom Atomstrom wegzukommen – sowohl politisch als auch ganz praktisch. Die BKW, die uns in Zollikofen mit Atomstrom beliefern, haben eine Senkung unserer Stromrechnungen angekündigt: Gesenkt wird sowohl der Tarif für die Nutzung des Stromnetzes als auch der Preis für Ökostrom. Private Stromkunden können bei gleichbleibendem Verbrauch künftig Stromrechnungen erwarten, die -  je nach Verbrauchstyp -  4 bis 8 Prozent tiefer ausfallen als bisher. Geschäftskunden werden laut BKW 2,5 bis 5 Prozent sparen.

Wer es ernst meint mit dem Ausstieg aus der Atomenergie, setzt das eingesparte Geld ein für die Bestellung von Ökostrom. Gegen einen Aufpreis von 1 Rappen pro Kilowattstunde beliefert die BKW auch Sie atomstromfrei! Ökostrom aus Sonnen- und Wasserkraft kann auch bei der Genossenschaft Solarkraftwerk Zollikofen bestellt werden (Weitere Infos: www.solargenossenschaft.ch).

Wir von der GFL finden, dass die Gemeinde Zollikofen mit dem guten Beispiel vorangehen sollte. Wir haben deshalb im Gemeindeparlament (GGR) einen Vorstoss eingereicht, damit die Energiestadt Zollikofen ihren Strombedarf künftig vollumfänglich mit Ökostrom deckt. Zu unserer grossen Freude hat sich der Gemeinderat und anschliessend auch das Gemeindeparlament bereit erklärt, die günstige Gelegenheit zu packen und ein Zeichen zu setzen für eine atomstromfreie Zukunft: Zollikofen kauft für seine Gebäude, Schulen und Strassenbeleuchtung künfit nur noch Ökostrom - und keinen Atomstrom mehr!

Peter Kofel, Mitglied GGR




Neues Gemeindehaus: Neubau mit Vorzeigecharakter planen!

Unser Gemeindehaus ist eine Energieschleuder mit undichten Fenstern, der Bau stammt aus dem Jahr 1963. Er entspricht auch sonst nicht mehr den heutigen Normen (z.B. ist er mangels Lift nicht zugänglich für Behinderte). Der Grosse Gemeinderat (GGR) hat im Februar 2010 eine Sanierungsvorlage für 3 Millionen abgelehnt - ganz im Sinne der GFL. Laut Pressemitteilung will der Gemeinderat nun am selben Standort einen Neubau prüfen. Was er sich darunter vorstellt, hat er leider nicht mitgeteilt!
Die GFL stellt sich einen vorbildlichen, zukunftsorientierten Bau vor, der für die Gemeinde Zollikofen als Energiestadt Vorzeigecharakter hat. Dazu gehören einheimisches Baumaterial, geringer Energieverbauch und 100% erneuerbare Energie. Zudem erwarten wir vom Gemeinderat, dass er prüft, inwiefern dem dringenden Platzmangel an öffentlichen Räumen (wie der Ludothek, der Bibliothek und der Tagesschule etc.) im neuen Gebäude Rechnung getragen werden kann.
Die GFL denkt aktiv mit und präsentiert einen Musterbau hier. Wir sind gespannt auf Ihre Reaktionen: zum Beispiel via E-Mail.
Marceline Stettler, Präsidentin GFL-Fraktion im GGR

Weitere Informationen: Bericht im "Bund" vom 29.6.2011




Einsprache gegen geplante Überbauung des Lättere-Areals

Wenn in Zollikofen zusätzliches Bauland einge-zont werden soll, dann nur für vorbildliche Über-bauungen! Ausgehend von diesem Grundsatz hat die Grüne Freie Liste GFL Zollikofen die öffentlich aufgelegten Pläne für die Überbauung des Lättere-Areals unter die Lupe genommen. Und weil das Vorhaben bereits früher vorge-brachte Anforderungen nicht erfüllt, hat die GFL Einsprache erhoben.

Konkret fordert die GFL eine hundertprozentige Deckung des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien – dies unter Berufung auf das neue kantonale Energiegesetz, das auch in Zollikofen mit überwältigender Mehrheit angenommen worden ist. Zudem soll in der künftigen Über-bauung ausreichend Platz für eine Schlittelpiste und (zwecks minimaler Förderung autofreien Wohnens)  mindestens ein Abstellplatz für Carsharing reserviert werden.

Die GFL bekräftigt in ihrer Einsprache auch ihre Kritik an der vorgesehenen Pfahlbauweise, die auf dem durch Deponiematerial chemisch belasteten Areal zu einer Verschmutzung des Grundwassers führen könnte. Schliesslich erinnert die GFL an die Verpflichtung zum Bau von Schutzräumen, die im Nachgang zur Atomkatastrophe von Fukushima entgegen früheren Absichten nicht abgeschafft worden ist. Der vollständige Text der Einsprache ist auf der GFL-Website aufgeschaltet.

Bruno Vanoni, Präsident GFL Zollikofen

Weitere Informationen

Bericht in der Berner Zeitung vom 28.6.2011

Bericht im Bund vom 29.6.2011

"Zollikofen: Wohnsiedlung auf einer Mülldeponie?"

Bericht in der "Grauholz-Post" vom 6. Juli 2011 (Seiten 1 und 2)




Es grünt auch in der Nachbarschaft: Grüne Bantiger gegründet!

Für die Gemeinden Ittigen, Bolligen, Stettlen und Vechigen gibt es neuerdings eine grüne Parteisektion: die Grünen Bantiger. Die GFL Zollikofen gratuliert herzlich zur erfolgreichen Gründung und wünscht gutes Gedeihen!

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Weg frei für echte Tempo-30-Zone auf der Reichenbachstrasse

Seit Jahren setzt sich die GFL für mehr Ver-kehrssicherheit auf der Reichenbachstrasse ein. Kurz vor der Wiedereröffnung der schmalen Strasse hat die GFL erfahren, dass künftig ein gelber Längsstreifen und einige Pfosten die Fahrbahn vom Fussgänger- und (Bergwärts-) Velobereich abgrenzen werden. Aufgrund provisorisch angebrachter Markierungen und weitergehender Zusicherungen der Gemeinde hat die GFL ihre Beschwerde zur Tempo-30-Zone auf der Reichenbachstrasse zurückgezogen; die Forderung nach zusätzlichen Massnahmen zum Schutz von Zufussgehenden, Velofahrenden und insbesondere Schulkindern ist einigermassen erfüllt. 

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Unverständliches Nein im GGR zu strengeren Energievorschriften

Mit überwältigender Mehrheit haben die Stimmberechtigten von Zollikofen dem kantonalen Energiegesetz zugestimmt. Es gibt auch unserer Gemeinde die Kompetenz, in der Ortsplanung mit strengeren Vorschriften über die minimalen Regelungen des Kantons hinauszugehen. Für Zollikofen als Energiestadt sollte es eigentlich selbstverständlich sein, von dieser Kompetenz vorbildlich Gebrauch zu machen.

Doch leider hat der Grosse Gemeinderat (GGR) an seiner Sitzung vom 25. Mai einen Antrag der GFL abgelehnt, für Neubauten auf dem Areal rund um die ehemalige Molkerei-schule eine verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien zu verlangen. Konkret sollten (statt 20 Prozent) mindestens 50 Prozent des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Immerhin wurde der Antrag der GFL von der CVP, der EVP und Teilen der SP unterstützt. Weil aber drei SP-Mitglieder gegen den Antrag stimmten, kam die erforderliche Mehrheit knapp nicht zu stande.

Völlig unverständlich ist, dass der Vertreter des Gemeinderates in der Debatte sinngemäss geltend machte, wenn der Energieverbrauch dank Minergie möglichst tief gehalten werde, komme es nicht drauf an, woher die benötigte Energie stamme... Mit Verlaub: Der vom Bundesrat am gleichen Tag beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie und die weiterhin dringend nötigen Anstrengungen für den Klimaschutz gebieten ein möglichst weitgehendes Umsteigen auf erneuerbare Energien!

Bruno Vanoni, Präsident GFL Zollikofen




Nur 56 Prozent Ja zum Kabelnetz-Verkauf: Verpasste Chance!

1001 Stimmberechtigte haben 15.5.2011 gegen den Verkauf des gemeindeeigenen Kabelnetzes gestimmt. Das sind überraschend viele. Nur 56 Prozent der Stimmenden sind der Ja-Parole von SP, SVP, FDP und CVP gefolgt und waren somit einverstanden damit, dass der Verkaufserlös von 7 Millionen Franken in den nächsten zehn Jahren für die Verbilligung des Fernsehens via Kabelnetz eingesetzt wird. Für die GFL wird damit die Chance verpasst, dieses Geld für etwas Sinnvolleres, Zukunftsträchtiges zu investieren.

Bericht in der Berner Zeitung
Bericht im BUND




Neue Möglichkeiten für Zollikofen dank Volksvorschlag zum Energiegesetz

Knapp 55 Prozent der Stimmenden haben am 15.5.2011 in Zollikofen leider Nein zur Grossratsvorlage für ein neues Energiegesetz gesagt. Damit ist die Finanzierung der vorgesehenen Fördermassnahmen fürs Energiesparen und erneuerbare Energien in Frage gestellt. Aber immerhin wurde der Volksvorschlag angenommen: in Zollikofen mit 75 Prozent Zustimmung!

Diese Version des Energiegesetzes verpflichtet die Gemeinde Zollikofen, einen Energierichtplan zu erlassen - wie das die GFL bereits vor einem Jahr in einem Vorstoss im Gemeindeparlament gefordert und dieses im April 2011 unterstützt hat.

Zudem erhalten die Gemeinden die Kompetenz, strengere Vorschriften zu erlassen, als im kantonalen Energiegesetz vorgesehen sind. Sie können beispielsweise vorschreiben, dass bei Neu- und Umbauten mehr als 20 Prozent des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden müssen. Die GFL wird beim Erlass von Bauvorschriften darauf pochen, dass Zollikofen von dieser Kompetenz konsequent Gebrauch macht. 75 Prozent Zustimmung verpflichten!

Bruno Vanoni, Präsident GFL Zollikofen

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Kabelnetz-Verkauf: Oberste Wettbewerbsbehörde hat Bedenken

Was die GFL von Anfang an kritisiert hat, wird nun auch von der obersten Wettbewerbsbehörde der Schweiz bemängelt: Der Einsatz des Erlöses aus dem geplanten Kabelnetz-Verkauf ist wettbewerbsfeindlich. Laut "Berner Zeitung" ist es möglich, dass die Abstimmungsvorlage gar nicht umsetzbar sein wird.

Bericht in der Berner Zeitung vom 3.5.2011


Reaktion von Cablecom: Brief an Gemeinderat und Parteien

Die Cablecom, die nach einem Verkauf des Kabelnetzes weiter die analogen und digitalen Programme liefern würde, hat brieflich auf die Bedenken der Weko reagiert. Sie habe die Gemeindebehörden selber auf die Problematik der Wettbewerbsverzerrung aufmerksam gemacht und hätte es vorgezogen, wenn der Verkaufserlös vollumfänglich den Steuerzahlern der Gemeinde Zollikofen zugute käme. Sie werde nach einer allfälligen Ablehnung der Verkaufsvorlage weiterhin Interesse an einem Kauf des Kabelnetzes haben. Im Interesse der Transparenz veröffentlichen wir hier den Brief der Cablecom an die GFL.

Brief der Cablecom vom 5.5.2011


Nein zum wettbewerbs- und kunden-feindlichen Verkauf des Kabelnetzes!

Die GFL empfiehlt die Vorlage für den Verkauf des gemeindeeigenen Kabelnetzes (GGA) zur Ablehnung, weil sie mit der Verwendung des Erlöses nicht einverstanden ist.

Beitrag von Marceline Stettler, GFL-Fraktionspräsidentin im Gemeindeparlament

Abstimmungsvorschau im BUND vom 28.4.2011

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Erfolgreich für ein Beachvolleyballfeld im Zentrum von Zollikofen

Der Wunsch des Virtuellen Jugendparlaments (VIJUPA) geht in Erfüllung: Zwischen den Schul-häusern Zentral und Wahlacker wird auch ein Beachvolleyballfeld eingerichtet. Das Gemeinde-parlament hat dafür einen Kredit von 50'000 Franken bewilligt. SP und FDP hatten das Vorhaben an den Gemeinderat zurückweisen wollen mit dem Auftrag, einen andern Standort zu suchen. Mit 13 gegen 12 Stimmen wurde dieser Rückweisungsantrag aber abgelehnt, dank den Stimmen der GFL, SVP, EVP und CVP.

Bericht in BUND und BERNER ZEITUNG 

Bericht aus dem GGR




Amphibienschutz an der Kirchlindachstrasse: Dankeschön und Fragen

In einer Interpellation im Gemeindeparlament dankt die GFL-Fraktion den freiwilligen Helferinnen und Helfern, die im Frühling 2011 an der Kirchlindachstrasse über 800 Kröten, Frösche und Molche vor dem Überfahrenwerden gerettet haben. Gleichzeitig stellt die Interpellantin Anne-Lise Greber-Borel dem Gemeinderat einige Fragen zur Verbesserung des Amphibienschutzes.

Bericht in der GRAUHOLZ-POST 

Wortlaut der Interpellation




Nach "Fukushima": Energiepolitische Taten in Zollikofen gefordert

Die bedauerliche Atomkatastrophe in Japan hat den Gemeinderat und die bürgerlichen Parteien in Zollikofen leider (noch) nicht zu einer Verstärkung der Energiesparbemühungen bewegen können: Sie weiterten sich an der letzten Sitzung des Gemein-deparlaments, eine Motion der GFL-Fraktion als verbindlichen Auftrag entgegenzunehmen. Die von Bruno Vanoni deponierte GFL-Motion "Zollikofen erneuerbar: Energiepolitisch energisch vorwärts machen" wurde nur als unverbindliches Postulat erheblich erklärt. Nur die SP, eine EVP-Vertreterin und der FdU-Vertreter unterstützten die Motion.

Die GFL lässt sich von diesem Rückschlag nicht entmutigen, sondern will mit zwei neu einge-reichten Vorstössen weiter Druck machen für eine aktivere Energie- und Stromsparpolitik: Mit einer Motion "Ökostrom statt Atomstrom", eingereicht von Peter Kofel, verlangt die GFL-Fraktion eine vollständige Deckung des Strombedarfes der Gemeinde (Verwaltung, Schulen und Strassenbe-leuchtung usw.) durch Ökostrom - und damit einen Verzicht auf Atomstrom. Der Gemeinderat wird aufgefordert, die nötigen zusätzlichen Mittel ins Gemeindebudget 2012 einzustellen. Mit einem Postulat "Energiestadt-Goldlabel dank Strom-sparen", das von Christoph Merkli erstunter-zeichnet wurde, stellt die GFL weitere, eher mittelfristig realisierbare Stromspar-Massnahmen zur Diskussion: darunter das Abschaltung der Strassenbeleuchtung in den tiefsten Nachtstunden, z.B. von 01.00 bis 05.00 Uhr.

Bruno Vanoni, Präsident GFL Zollikofen

Bericht im BUND / Bericht aus dem GGR




Mehr Platz für Bibliothek, Ludothek, Mittagstisch und Musikschule - eventuell auf dem Areal Bernstrasse 169?

Mit einer Interpellation im Grossen Gemeinderat (GGR) erkundigt sich Marceline Stettler, was der Gemeinderat bisher unternommen hat und künftig unternimmt, damit diese wichtigen Angebote genug Raum erhalten. Gibt's vielleicht auf dem Abbruch-Areal an der Bernstrasse 169 eine Gelegenheit?

Wortlaut der Interpellation 




Für Volleyballfeld, gegen Hausabbruch – und weitere grüne Akzente im GGR

Bericht aus dem Gemeindeparlament - von Christoph Merkli, Mitglied GFL-Fraktion im Grossen Gemeinderat

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Atomkraft verliert an Boden – auch bei uns in Zollikofen!

Vor gut zehn Jahren wollten in Zollikofen erst 31,5 Prozent der Stimmenden das Atomkraft-werk Mühleberg stilllegen. Vor knapp acht Jahren waren hier immerhin schon 40,8 Prozent gegen den Bau neuer AKW. Und jetzt haben sogar 47,7 Prozent der Zolliköflerinnen und Zolliköfler Nein gesagt zu einem neuen AKW in Mühleberg. Fast die Hälfte der Stimmenden, 1840 Menschen, sind hier in unserer Gemeinde also der millionenteuren Propagandawalze der BKW und ihrer Helfershelfer nicht gefolgt; sie haben vielmehr für eine atomfreie Zukunft mit erneuerbarem Strom gestimmt.
Und trotzdem werden sie, wegen eines lang-fristigen Vertrags zwischen Gemeinde und BKW, weiterhin Strom von der BKW beziehen müssen und deren Atompropagandapolitik über Zwangs-abgaben mitfinanzieren müssen.  Der wachsen-de Stimmenanteil der AKW-Gegner gibt immer-hin Anlass zur Hoffnung, dass in der entschei-denden gesamtschweizerischen Abstimmung über neue AKW in zwei, drei Jahren auch in Zollikofen eine Mehrheit gegen neue Atom-kraftwerke stimmen wird - so wie es die Mehr-heit in umliegenden Gemeinden wie Bern, Brem-garten, Kirchlindach und Münchenbuchsee schon jetzt getan hat.
Bruno Vanoni, Präsident GFL Zollikofen




Die ganze Wahrheit über das neue AKW mit Atommüll-Lager in Mühleberg

Der Stromkonzern BKW hat uns allen – für 100‘000 Franken, ungefragt aus unseren Stromrechnungen finanziert – eine ganze Zeitung über das „Ersatzkernkraftwerk“ Mühleberg in den Briefkasten legen lassen. Kein Wort steht darin, dass das neue Atomkraftwerk leistungsmässig etwa vier Mal grösser und damit auch risikoreicher werden soll. Kein Wort auch vom Atommüll-„Zwischenlager“, das jahrzehntelang, vielleicht sogar für immer in Mühleberg gebaut werden soll.

Mehr über diese ganze Wahrheit zum neuen AKW Mühleberg war an der Info-Veranstaltung von GFL und SP Zollikofen am 13.1.2011 in Zollikofen zu erfahren. Weil diese ganze Wahr-heit in den offiziellen Abstimmungsinformatio-nen für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger verschwie-gen wird, wurde eine Stimmrechtsbeschwerde geprüft. Um einen Rechtsstreit um die Auslegung der kurzen Fristen zu vermeiden, wurde aber auf die Einreichung verzichtet.

Hauptsache ist, dass völlige Transparenz hergestellt wird - und dank diversen Bemühungen und den vielen Medienberichten der letzten Tage ist das wenigstens teilweise gelungen: In Mühleberg wird ein Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll geplant, für eine nicht absehbare Zeitdauer - und das gibt es dort bisher nicht. Das Gerede, dass es in der kantonalen Abstimmung vom 13. Februar nur um einen "Ersatz" des bestehenden AKW gehe, stimmt gleich doppelt nicht: Das neue AKW soll vier Mal so gross werden und eben auch neu ein hochgefährliches Atommüll-Langzeitlager umfassen. Deshalb: Nein zu diesem neuen AKW-Projekt in Mühleberg!

Bruno Vanoni, Präsident GFL Zollikofen

Detaillierte Informationen:

Bericht über die Info-Veranstaltung mit Links zu interessanten Dokumenten

Bericht in der SonntagsZeitung vom 16.1.2011

Folge-Berichte der Berner Zeitung (online) , BUND (online)20minuten , Tages-Anzeiger (online) , Blick (online) ...




Nein zum Autobahn-Anschluss, ja zum Grünraum auf der Rütti

Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland hat ein Konzept für die Entwicklung der Siedlung und des Verkehrs vorgelegt: das Regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK). Die GFL sieht in der regionalen Zusammenarbeit eine Chance, Probleme vermehrt gemeinsam anzugehen. Leider geht das RGSK von einer zu hohen Bevölkerungs- und Verkehrszunahme aus. Die GFL kritisiert in ihrer Stellungnahme insbesondere, dass der Verkehr bis 2030 um 25% wachsen soll.
Um dies zu verhindern, wendet sich die GFL mit Nachdruck gegen den Bau neuer Strassen, die schon immer mehr und nicht weniger Verkehr gebracht haben. Es gilt vielmehr, die Angebote für das Zufussgehen, das Velofahren und im öffentlichen Verkehr deutlich zu verbessern. Die sogenannte Entlastungsstrasse zwischen Bahnhof Zollikofen und der Grauholz-Autobahn ist das Verkehrteste, das gebaut werden könnte. Die Bernstrasse kann nur mit Pförtneranlagen entstaut werden; der dazu versprochene Pilotversuch mit regionalem Verkehrsmanagement ist rasch zu starten. Für den Bus- und den Veloverkehr sind die Verbindungen in die umliegenden Gemeinden deutlich zu verbessern.
Auch bei der Siedlungserweiterung soll mit Augenmass vorgegangen werden. Die Verdichtung der bestehenden Bauzonen ist möglich. Aufzonungen in Zonen niedriger Dichte müssen geprüft werden. Ganz wichtig ist, dass die Gemeinde endlich vorwärts macht mit dem Landschaftsentwicklungskonzept, das aufzeigt, wie wir mit unseren Grünräumen Rütti und Steinibach umgehen wollen. Solange diese Planung nicht gemacht und das Potential der inneren Verdichtung und der bestehenden Bauzonen nicht ausgeschöpft sind, kommen Einzonungen auf der Rütti und der Steinibachmatte für die GFL nicht in Frage.


Christoph Merkli, Mitglied GGR und Planungskommission


Stellungnahme im Wortlaut