Die GFL Zollikofen setzt sich umfassend für ein gutes Klima ein – Respektvoll denken, hartnäckig handeln, nachhaltig wirken
Für eine intakte Umwelt, für soziale Gerechtigkeit und für gesellschaftliche Partizipation!
Wir treten dafür ein, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und sie für alle Menschen zugänglich zu machen. Wir streben daher einen sorgfältigen Umgang mit natürlichen Ressourcen, die Durchsetzung einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung, ein wirksames System zur sozialen Sicherung und die Überwindung aller Formen der Armut an. Wir setzen uns dafür ein, dass weder in Zeiten wirtschaftlicher Euphorie die Umwelt vergessen noch in Zeiten wirtschaftlicher Depression auf Kosten der Schwächeren unserer Gesellschaft gespart wird.
Rückblick auf das Jahr 2011
Wenn die Gemeinde Zollikofen im Jahr 2012…
- nur noch Ökostrom und keinen Atomstrom mehr einkauft (für ihre eigenen Gebäude, die Schulen und die Strassenbeleuchtung),
- ein neues Atemschutz-Fahrzeug für den Pikettzug der Feuerwehr beschaffen kann,
- ein Beachvolleyball-Feld für Jugendliche auf den Schulanlagen im Zentrum einrichtet,
- die Verkehrssicherheit am Reichenbach-Stutz mit definitiven Massnahmen erhöht,
- das pionierhafte Umweltkonzept endlich aktualisiert und im Hinblick auf den Klimaschutz und die Biodiversität anreichert,
... so ist das (auch) dem Engagement der GFL zu verdanken.
Wir haben beispielsweise auch dazu beigetragen, dass das ehemalige Bauernhaus an der Bernstrasse 3 nicht abgerissen wird. Die 2011 endlich gestartete Frühförderung von fremdsprachigen Kindern und der im November mit grossem Echo durchgeführte Dankes-Anlass für geleistete Freiwilligenarbeit sind Früchte von Vorstössen und beharrlichem Engagement in früheren Jahren.
Mit fundierten Einsprachen hat sich die GFL für die Verbesserung der Bauvorhaben auf dem Lättere-Areal und an der Bernstrasse (geplantes privates Alterszentrum) eingesetzt. Und in einer detaillierten Stellungnahme zur vorgeschlagenen Behörden- und Verwaltungs(re)organisation 2013 hat die GFL konstruktive Kritik und neue Ideen vorgebracht.
Natürlich waren auch Misserfolge und Rückschläge zu verzeichnen. Aber davon lassen wir uns nicht entmutigen. Das gute Abschneiden der grünen Liste in den Nationalratswahlen in Zollikofen, das Ergebnis der Ständeratswahl und die grosse Stimmenzahl, die jeweils in den Volksabstimmungen im Einklang mit den GFL-Empfehlungen abgegeben wurden, sind uns Ansporn, uns weiterhin lokal auch für grüne Anliegen auf Kantons- und Bundesebene zu engagieren.
Mit einem Info-Abend über das AKW-Mühleberg, dessen Enthüllungen für Schlagzeilen gesorgt haben, mit einem erstmals durchgeführten Spielabend, der traditionellen Velobörse und der GFL-Mostaktion (erstmals mit Produkten vom einheimischen Bauernhof Marthaler) haben wir auch gut besuchte öffentliche Anlässe organisieren können.
In der Gemeindeabstimmung über den Verkauf des Kabelnetzes haben wir die Ansicht vertreten, dass der Verkaufserlös von 7 Millionen Franken für sinnvollere Zwecke eingesetzt werden könnte als für die Verbilligung des TV-Konsums in den nächsten zehn Jahren. Was zum Beispiel möglich gewesen wäre, hat die Gemeindeversammlung von Stettlen kürzlich demonstriert: Sie hat mit dem Verkaufsentscheid für das dortige Kabelnetz fast die Hälfte des Verkaufserlöses (800‘000 Franken) für Energiesparmassnahmen reserviert. Man rechne und träume, was in Zollikofen mit einem analogen Entscheid hätte ausgelöst werden können: 3 Millionen Franken fürs Energiesparen und erneuerbare Energien!
Archiv:
Rückblick auf das Jahr 2009 - Ausblick aufs Jahr 2010, das Jahr der Biodiversität
Die ungenügenden Resultate der Klimakonferenz von Kopenhagen und der Ausgang der Volksabstimmungen von Ende November lassen uns von der Grünen Freien Liste GFL das Jahr 2009 politisch nicht gerade in Hochstimmung und Zuversicht beenden. Die Rückschläge auf dem Weg in eine Zukunft, in der die natürliche Umwelt und alle Menschen respektvoll behandelt werden, sind für uns aber Ansporn, uns weiterhin «für ein gutes Klima» zu engagieren – getreu unserem Wahlslogan: «respektvoll denken, hartnäckig handeln, nachhaltig wirken».
In diesem Sinne haben wir uns im zu Ende gehenden Jahr eingesetzt:
- für gute Schulen (mit Schulleitungen vor Ort und bald auch Schulsozialarbeit),
- für verstärkten Klimaschutz durch Energiesparen und erneuerbare Energien (mehr als 300 Unterschriften für die kantonale Volksinitiative «Bern erneuerbar» gesammelt),
- für zukunftsweisend nachhaltiges Planen und Bauen;
- für den Schutz und die Aufwertung der Aarelandschaft und anderer Naturräume,
- für Verkehrssicherheit und Schutz vor gesundheitsschädigender Strahlung,
- für den öffentlichen Verkehr und verbesserte Tempo-30-Zonen,
- für eine faire Beteiligung Zollikofens am Sportzentrum Hirzenfeld innerhalb ökologischer Leitplanken,
- für die Förderung und Anerkennung der geleisteten Freiwilligenarbeit,
- für rechtmässiges Handeln der Gemeindebehörden und transparente Information …
Bruno Vanoni