Eidgenössische Wahlen 2011
Hans Stöckli und Werner Luginbühl klar in den Ständerat gewählt - ein Wink auch aus und für Zollikofen
Noch deutlicher als im Kantonsdurchschnitt ist in Zollikofen die Wahl von Hans Stöckli und Werner Luginbühl in den Ständerat ausgefallen - ganz im Sinne der grünen Wahlempfehlung: Werner Luginbühl (BDP erhielt in Zollikofen 68,8 Prozent der Stimmen (im Kantonsdurchschnitt 65,1 %), Hans Stöckli steigerte sich auf 58 Prozent (im Kanton: 50,2 %). Der bisherige SVP-Ständerat Adrian Amstutz wurde abgewählt; er erhielt in Zollikofen nur gerade noch 35,9 Prozent der Stimmen (im Kanton 43,8 %). Das ist gewiss ein Fingerzeig an die SVP, die in den Gemeindewahlen einen Anspruch aufs Gemeindepräsidium erheben wird.
Trotz grünen Wahlverlusten in den Nationalratswahlen ermutigende Signale für die GFL
Proporzpech, der Reiz des Neuen (in Form von erstmals antretenden Parteien) und paradoxerweise die Atom-Energiewende im Bundeshaus: Diese drei Faktoren haben den Grünen auf nationaler und kantonaler Ebene eine Wahlniederlage beschert. Aber immerhin: das Lager der Parteien, die aus der Atomenergie aussteigen wollen, ist grösser geworden – die Grünen als AKW-Gegner der ersten Stunde sind damit sozusagen Opfer ihres eigenen Erfolgs mit einem Kernanliegen geworden. Dies gibt Grund zur Hoffnung, dass die gestärkte atomkritische Mehrheit im Nationalrat nun auch in andern Fragen konsequenterweise grüner entscheiden wird.
Auf lokaler Ebene haben die Grünen ihren Wählerinnen- und Wähleranteil von gut 9 Prozent praktisch halten können – keine andere Ortspartei hat das geschafft. Im Vergleich zu den Nationalratswahlen vor vier Jahren haben die Grünen in Zollikofen sogar noch einige Wählerinnen und Wähler hinzugewonnen, und der grüne Ständeratskandidat Alec von Graffenried hat 32,8 Prozent der hiesigen Stimmen gemacht (nur zwei bzw. drei Prozent weniger als die Kandidaten der beiden stärksten Parteien).
Schönes Resultat für David Zurflüh
Erfreulich ist auch das Ergebnis des einheimischen David Zurflüh von den Jungen Grünen: Er hat in Zollikofen als 24-jähriger Politneuling mehr Stimmen als etablierte Gemeindepolitikerinnen erhalten und kantonsweit den 7. Platz der Liste 9 erreicht.
Für die GFL Zollikofen sind diese lokalen Wahlresultate eine Ermutigung, ihr Engagement konsequent weiterzuführen: als aktive grüne Ortspartei, die ein breites Meinungsspektrum abdeckt und bewusst offen ist auch für ökologisch denkende Menschen, die (noch) keiner Partei beitreten wollen. Die GFL dankt allen, die grüne Kandidierende gewählt haben, herzlich für ihre Unterstützung. Wir hoffen schon jetzt auf viele grüne Stimmen in den Gemeindewahlen Ende November 2012. Und wir bitten schon jetzt, im zweiten Wahlgang für den Ständerat am 20. November 2011 für eine ausgewogenere Berner Vertretung zu sorgen: mit Werner Luginbühl und Hans Stöckli!
Bruno Vanoni, Präsident GFL Zollikofen
Archiv:
2. Wahlgang Ständeratswahl:
Für eine ausgewogene Vertretung im Ständerat: jetzt nachdoppeln!
Zollikofens Wählerinnen und Wähler haben am 23. Oktober im 1. Wahlgang für den Ständerat ein bemerkenswertes Zeichen gesetzt: Sie haben Werner Luginbühl (BDP) und Hans Stöckli (SP) am meisten Stimmen gegeben. Nun gilt es nachzudoppeln und im 2. Wahlgang am 20. November für eine ausgewogene Vertretung im Ständerat zu sorgen: mit Werner Luginbühl, einem gemässigten Bürgerlichen und Ex-SVP-Vertreter vom Land, und mit Hans Stöckli, dem brückenbauenden SP-Nationalrat und Ex-Stadtpräsidenten aus Biel-Bienne. Er hat sich als Expo-Gastgeber, Brückenbauer über Polit- und Sprachgrenzen sowie als Krisenmanager in wirtschaftlich schwierigen Situationen bewährt!
Stöckli und Luginbühl wählen,
für den Atomausstieg sorgen!
Auf Antrag der GFL Bern haben die Grünen des Kantons Bern beschlossen, dieses Duo zu unterstützen. Schreiben bitte auch Sie auf Ihren Wahlzettel: Hans Stöckli und Werner Luginbühl. Nur mit diesen beiden Ständeräten sichern wir im noch nicht definitiv entschiedenen Ringen um die Atomenergie zwei Berner Stimmen für den Atomausstieg!
Bruno Vanoni, Präsident GFL Zollikofen
Eidg. Wahlen 2011
Wahlaufruf von Bruno Vanoni, GFL-Präsident:
Nach dem feinen Süssmost nun
noch das Rezept für das Wahlmenu!
Rückblick auf die Süssmostaktion auf dem Rebstockplatz mit sechs Kandidierenden für den National- und Ständerat - Aufruf zum Grün-Wählen - mit Hinweis auf das GFL-Wahlhilfe-Telefon für alle, die Fragen oder Schwierigkeiten mit dem Ausfüllen der Wahlzettel haben: 079 405 65 52
Zu Gast bei der GFL-Mostaktion: Grossrätin Kathy Hänni und Nationalrat Alec von Graffenried - bitte 2 x auf jede Liste!
Wahlaufruf von Gemeinderat Edi Westphale:
Wer den Atomausstieg sichern will, wählt zur Sicherheit grün!
Wahlaufruf von Anne-Lise Greber-Borel,
Mitglied Grosser Gemeinderat GGR, Vizepräsidentin Schulkommission:

Jung, kompetent, engagiert: David Zurflüh, bitte 2x auf Ihre Liste!
Wahlaufruf von Marceline Stettler, GGR-Mitglied:
Ich wähle kluge Köpfe - nicht Parteien!
Wahlaufruf von Peter Kofel, GGR-Mitglied:
Weitsicht ist gefragt!
Nationalratswahlen
Die Grünen Kanton Bern treten mit einer starken Liste zu den Nationalratswahlen an, um ihre drei Sitze zu verteidigen und möglichst einen vierten hinzuzugewinnen. Franziska Teuscher und Alec von Graffenried treten zur Wiederwahl an. Auf dem 3. und 4. Listenplatz erhalten zwei Kandidierende der Jungen Grünen erhöhte Wahlchancen: nämlich Aline Trede, Vizepräsidentin der Grünen Schweiz, Berner Stadträtin, und Pablo Donzé, Bieler Stadtrat. Unter den weiteren Kandidierenden sind:
- Urs Muntwyler, Sonnenenergie-Pionier, Professor für Photovoltaik an der Berner Fachhochschule, Gründer und während 25 Jahren Leiter des erfolgreichen Solarunternehmens Solarcenter in Zollikofen
- Kathy Hänni, Biobäuerin und Grossrätin aus der Nachbargemeinde Kirchlindach
- Maria Iannino Gerber, IT- und Wirtschafts-ingenieruin, die zweite grüne Grossrätin aus unserem Wahlkreis, Hinterkappelen
- Bettina Keller, Musikerin und Musiklehrerin in der Stadt Bern, Grossrätin der GFL Bern, hier in Zollikofen aufgewachsen
Die vollständige Wahlliste im BUND vom 20.1.2011
Medienmitteilung zur Nominationsversammlung vom 19.1.2011
Auf der Liste der Jungen Grünen kandidiert der angehende Umweltingenieur David Zurflüh aus Zollikofen!
Ständeratswahlen
Als Kandidaten für den Ständerat haben die Grünen nominiert: Alec von Graffenried, Nationalrat und ehemaliger Regierungsstatthalter, Direktor für Nachhaltige Entwicklung bei der Baufirma Losinger.
Alec von Graffenried ist Zollikofen verwandschaftlich verbunden - und erinnert sich gerne, dass er hier mit Schulhaus-Putzen sein erstes Ferienjob-Geld verdient hat...
Er hat denn auch bereits zugesagt, im Wahlkampf auch in Zollikofen aufzutreten und wieder praktisch Hand anzulegen - bei der traditionellen Süssmost-Aktion der GFL auf dem Rebstockplatz am 15. Oktober!
Zusammen mit Alec v. Graffenried empfehlen die Grünen den langjährigen Bieler Stadtpräsidenten und SP-Nationalrat Hans Stöckli für die Wahl in den Ständerat.
