Drei gute Gründe für ein NEIN zur unfairen Milchkuh-Initiative

Die Mineralölsteuer wurde nicht zur Finanzierung der Strassen geschaffen, wie dies von den Initianten behautet wird. Genauso wenig, wie die Alkoholsteuer zur Finanzierung von Entzugskliniken dient oder die Billettsteuer ausschliesslich für die Kultur verwendet wird. Zudem ist Autofahren so billig wie vor 20 Jahren.

Die Milchkuh-Initiative der Strassenverbände würde ein gigantisches Loch von 1,5 Milliarden in die Bundeskasse reissen, während sich das Geld in der Strassenkasse unnötig anhäuft! Die Konsequenz sind weitere Sparübungen im grossen Stil, die uns alle treffen, u.a. beim öffentlichen Verkehr mit (noch) höhere Preise für Tram, Bus u. Zug), in der Bildung und Forschung.

Tatsache ist, dass mehr Strassen mehr Asphalt, mehr Verkehr und mehr Staus bedeuten! Der Verkehr verlagert sich mehr zurück auf die Strasse. Darum NEIN zur Initiative, die eine „faire Verkehrsfinanzierung“ verspricht, aber in Tat und Wahrheit nur unfair, schädlich und kontraproduktiv ist!

Marceline Stettler, Co-Präsidentin GFL Zollikofen

 

Weitere Abstimmungsempfehlungen:

  • NEIN zur Volksinitiative „Pro Service Public“
  • Stimmfreigabe zum bedingungslosen Grundeinkommen
  • NEIN zum Fortpflanzungsmedizingesetz
  • JA zum Asylgesetz

Nächster öffentlicher Anlass:

Mo, 6. Juni, 19.00 Uhr: Ökologischer Abendspaziergang im Raum Chräbsbach – Bühlikofen – Grubenweg