Neues von der überparteilichen Klimagruppe: Zwei Vorstösse eingereicht

Im Juli 2019 hat sich die „Klimagruppe Zollikofen“ * formiert, bestehend aus Mitgliedern sowohl des Gemeinderates als auch des Grossen Gemeinderates. Vertreten sind die Parteien/Fraktionen EVP, FDP, GFL, GLP, SP und SVP. Das Ziel der Gruppe ist es, gemeinsam politisch breit abgestützte, umsetzbare, finanziell und sozial tragbare Lösungen zur Reduktion der CO2-Emissionen in Zollikofen zu erarbeiten und entsprechende parlamentarische Vorstösse zu formulieren.

Erste Früchte dieser Zusammenarbeit sind die beiden Motionen „Gemeinsam gegen den Klimawandel“, die wir an der letzten GGR-Sitzung eingereicht haben. Mit der ersten Motion soll die Gemeinde verpflichtet werden, regelmässig und umfassend über die Problematik des Klimawandels und die Notwendigkeit der Vermeidung von CO2-Emissionen zu informieren. Im Besonderen sollen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer nicht erst bei einer allfälligen Baueingabe mit der Thematik des klimaverträglichen Bauens und Sanierens konfrontiert werden. Weiter soll die Gemeinde durch die Übernahme der Kosten einer einmaligen Energieberatung vor Ort einen Anreiz zur Nutzung dieses Angebots schaffen.

Die zweite Motion verlangt, dass die Gemeinde am Anlass „GAZ & Dorffest“ im September 2020 einen Informationsstand zum Thema Klimawandel betreibt oder unterstützt.

Für die Klimagruppe Zollikofen: Beat Koch, Mitglied der GFL-Fraktion im GGR

* Die Klimagruppe wurde gebildet, nachdem die GFL ihren dringlichen Klimaschutz-Vorstoss „Netto Null CO2-Emissionen in Zollikofen bis 2050“ mangels Aussichten auf eine zustimmende Mehrheit zurückgezogen hatte und nachdem am öffentlichen Info-Abend vom 24. April verschiedene GGR-Mitglieder anderer Parteien die Bereitschaft bekundet hatten, gemeinsam einen mehrheitsfähigen Vorstoss zu erarbeiten.

Die Vorstösse im Wortlaut: