GGR-Sitzung vom 27. November: Anreize zu Gunsten der Natur, neues Ratspräsidium und leider keine Landabgabe im Baurecht

Das neue Reglement über die Ausrichtung von Beiträgen an Baudenkmäler und Naturobjekte stiess in der Sitzung des Grossen Gemeinderats (GGR) vom 27. November 2019 auf breite Unterstützung. Damit schafft die Gemeinde Anreize für gezielte freiwillige Massnahmen zu Gunsten von Natur und Landschaft, z. B.  für den Erhalt von naturnahen Lebensräumen. Damit wurde ein Versprechen aus der Ortsplanungsrevision eingelöst und eine Forderung aus der GFL erfüllt.

Wahl zur GGR-Vizepräsidentin

Sehr gefreut haben wir uns über die Wahl von Annette Tichy-Graenicher zur 1. Vizepräsidentin des GGR. Herzliche Gratulation und vielen Dank für deine Bereitschaft, diese Aufgabe zu übernehmen! Wir gratulieren auch Samuel Tschumi und Patrick Heimann zur Wahl zum GGR-Präsidenten bzw. zum 2. GGR-Vize.

Landabgabe im Baurecht verpasst

Viel zu reden gab das GGR-Geschäft Lüftere Nord (Rothenbühler-Areal), das demnächst überbaut werden soll. Im betreffenden Gebiet befindet sich in der Nähe vom Friedhof ein Grundstück im Gemeindebesitz. Dies wird nun an die Bauherrschaft verkauft, was aus Sicht der GFL nicht zukunftsorientiert ist. Wir hätten die Abgabe im Baurecht oder den Abtausch von Landflächen bevorzugt, weil dadurch das Land im Besitz der Gemeinde geblieben wäre und während Jahren mit einem kontinuierlichen Zinsertrag hätte gerechnet werden können.

Für die GFL-Fraktion: Marceline Stettler, Präsidentin