GGR-Sitzung vom 31. Mai: Kein Verständnis für unnötige Schwarzmalerei und Littering

Die GFL würdigte an der Mai-Sitzung des Grossen Gemeinderats (GGR) den unerwartet guten Rechnungsabschluss als solide Leistung aller Verantwortlichen. Trotz budgetiertem Defizit von 0,85 Mio. Franken resultierte ein Überschuss, der für Abschreibungen verwendet werden muss. Folglich haben wir künftig kein Verständnis mehr für vorsorgliche «Schwarzmalerei» zu den Gemeindefinanzen. Wir unterstützen den Gemeinderat in seiner im Jahresbericht 2016 verkündeten Absicht, die Gemeinde nicht zur reinen «Vollzugsagentur des Kantons» werden zu lassen, sondern mit «gemeindeeigenen Gepflogenheiten als unternehmerischer Dienstleistungsbetrieb auf sich aufmerksam zu machen».
«Littering» (Abfall im öffentlichen Raum liegen lassen) ist nicht nur ein Ärgernis, es verursacht auch zusätzliche Kosten für die Allgemeinheit. Die GFL hat sich einmal mehr dafür ausgesprochen, dass in Zollikofen nicht nur die Mitarbeitenden des Werkhofs zum Aufräumen geschickt werden, sondern mit präventiven Massnahmen auch die Verursachenden ins Boot geholt werden.
Die Mehrheit des Rats entschied sich – trotz vorgebrachter Bedenken auch aus der GFL – für einen Wechsel des Rechnungsprüfungsorgans, obwohl Zollikofen mit der bisher für die Rechnungsrevision beauftragten Firma des Gemeindeverbands sehr gute Erfahrung gemacht hat. Aus GFL-Sicht ein grundsätzlich vertretbarer, aber nicht zwingender und im konkreten Fall nicht unproblematischer Schritt.
Marceline Stettler, GFL-Fraktionspräsidentin

Und ausserdem: Neu eingereichte Interpellation der GFL-Fraktion, unterstützt auch von den beiden glp-Vertretern:

 

Votum von Marceline Stettler zur Jahresrechnung 2016 im Wortlaut

Votum von Peter Kofel zum Jahresbericht 2016 im Wortlaut

Votum von Bruno Vanoni zur Wahl des Rechnungsprüfungsorgans im Wortlaut