Kein Schweizer Geld für die Kriege dieser Welt!

Kriege und bewaffnete Konflikte wüten überall auf der Welt. Viele dieser Konflikte gehen in der Flut der Medienberichte verloren. Sichtbar aber werden sie, wenn man den stetig steigenden Umsatz der Rüstungsindustrie betrachtet: Das Geschäft mit dem Tod floriert. Die Kriegsgeschäfte-Initiative will verhindern, dass sich die Schweiz daran beteiligt.

2019 gab es auf der ganzen Welt 152 Kriege und bewaffnete Konflikte. In diesen starben 75’600 Personen, viele mehr wurden verletzt und vertrieben. Die in diesen Konflikten eingesetzten Waffen werden von Rüstungsunternehmen auf der ganzen Welt hergestellt. Sie werden entweder an die Konfliktparteien verkauft oder gelangen durch die Hintertür in die Konfliktgebiete.

Bevor Rüstungskonzerne Waffen herstellen können, müssen diese finanziert werden. Und hier kommt die Schweiz ins Spiel: Der Schweizer Finanzmarkt gehört zu den grössten und wichtigsten Finanzplätzen der Welt; ein Viertel des weltweiten Vermögens wird hier gelagert. Gleichzeitig gibt es in der Schweiz kaum verbindliche Regeln, in welche Unternehmen investiert werden darf und in welche nicht. So kommt es, dass Schweizer Finanzinstitute wie die Nationalbank, die Credit Suisse und die UBS 2018 mindestens neun Milliarden US-Dollar in Atomwaffenproduzenten investierten – pro Schweizer Einwohnerin und Einwohner macht das rund 950 Franken.

Die Kriegsgeschäfte-Initiative:

  • sorgt für eine friedlichere Welt;
  • bekämpft Flüchtlingsursachen;
  • schützt die Schweizer Neutralität;
  • ist wirtschaftlich sinnvoll;
  • schützt unser Klima.

Deshalb: JA zur Volksinitiative «für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialprozenten» (Kriegsgeschäfte-Initiative).

 

 

Edi Westphale, Gemeinderat, Departement Sicherheit und Integration

Weitere GFL-Abstimmungsempfehlungen für den 29. November:

  • JA zur Volksinitiative «für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt (Konzernverantwortungsinitiative)
  • JA zum Gemeindebudget 2021