Stimmrechtsalter 16 – für mehr Demokratie / Abstimmungsparolen für den 25. September

«Die Zukunft gehört der Jugend», lautet ein beliebtes Sprichwort. Aber es bewahrheitet sich eben nicht, wenn die Jugend nicht über grundlegende Bausteine ihrer Zukunft mitentscheiden darf. Jugendliche haben als 16- und 17-Jährige eine eigene Meinung und sind bereit sich am politischen Geschehen zu beteiligen. Damit das politische Interesse der Jugendlichen nachhaltig gestärkt werden kann, müssen sie die Möglichkeit haben, ihre Meinung als Stimmberechtigte zu äussern und an der Urne mitzubestimmen.

Erfolgsmodelle wie im Kanton Glarus oder in Österreich zeigen, dass das Stimmrechtsalter 16 gut funktioniert. Natürlich, die Stimmbeteiligung wird bei den unter 18-Jährigen nicht höher sein als bei den heute 18-24-Jährigen. Jedoch: geben wir jenem Teil der Jugendlichen, der politisch interessiert und engagiert ist, die Chance, an Abstimmungen und Wahlen teilzunehmen. Und motivieren wir alle andern, das Stimmrecht zu nutzen!

Mit der Einführung von Stimmrechtsalter 16 erreichen wir mehr Demokratie und geben der Jugend die Chance, ihre Zukunft bereits früh mitzugestalten. Deshalb sage ich am 25. September JA zu mehr Demokratie.

Flavio Baumann, jüngstes Mitglied des Grossen Gemeinderats (GGR), Vorstandsmitglied Jugendparlament Kanton Bern (www.jupa-be.ch)

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Weitere GFL-Abstimmungsempfehlungen für den 25. September:

  • JA zur Volksinitiative gegen die Massentierhaltung, weil sie das Tierwohl stärkt und eine bäuerliche, standortgerechte Landwirtschaft fördert.
  • 2 x NEIN zu den beiden AHV-Vorlagen auf dem Buckel der Frauen, damit der Weg frei wird für eine faire Reform für alle Geschlechter und eine nachhaltige Stärkung der AHV
  • NEIN zur Teil-Abschaffung der Verrechnungssteuer, weil sie dem Staat Mindereinnahmen beschert, Steuerhinterziehung ermöglicht und nur wenigen Konzernen und Grossanlegern dient.

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